
Matthias Weik und Marc Friedrich haben mit ihrem Buch „Der größte Raubzug der Geschichte" den Spitzenplatz auf der Bestsellerliste des Managermagazins erobert. Jetzt rocken sie die Ratings bei „Spiegel" und „Handelsblatt". Guido Grandt interviewte die beiden Investmentexperten für DorianGrey.
DorianGrey: Wie sieht ganz konkret der "Größte Raubzug der Geschichte" aus?
M.F.: Es werden ständig Gesetze und Verträge gebrochen um die Verursacher der Krise, die Finanzindustrie, auf Kosten der Bürger und Steuerzahler am Leben zu erhalten. Rein mathematisch wird das System scheitern und die Leittragenden werden 95 Prozent der Menschen sein – weltweit! Momentan sieht es danach aus, dass wir die feindliche Übernahme der Finanzindustrie erleben. Es werden immer mehr wichtige Machtpositionen mit ehemaligen Bankern besetzt und es wird alles unternommen um der Branche Luft und Zeit zu verschaffen – auf Kosten der Allgemeinheit.
DorianGrey: Wie sieht die "Umverteilung von den Fleißigen zu den Reichen" aus, von der ihr schreibt?
M.W.: Von unserem Finanzsystem profitieren diejenigen deren Einnahmen aus leistungslosem Einkommen die Zinsausgaben übersteigen – dies ist nur ein sehr geringer Prozentsatz der Bevölkerung. Wir bezahlen tagtäglich Zinsen, da der Staat, die Banken und ein Großteil der Unternehmen und der Bevölkerung verschuldet sind.
M.F.: Wir erleben eine historisch spannende Zeit. Momentan findet ein massiver Vermögenstransfer von unten nach oben statt. Fakt ist, dass die eigentlichen Verursacher der Krise auch die Gewinner der Krise sind – und zwar auf Kosten der Bevölkerung. Die Staaten, und damit wir alle, haben sich massiv verschuldet um die Verursacher zu retten und das Finanzsystem kurzfristig vom Abgrund weg zu ziehen. Für all das kommen wir auf. Es werden Steuern erhöht, die Inflation wird steigen und auch sonstige finanzielle Repressionen werden auf uns zukommen von denen wir momentan nicht mal zu träumen wagen.
DorianGrey: Ist das das "perfekte" Verbrechen: die Bereicherung Weniger auf Kosten der Allgemeinheit?
M.F.: Ja, genau! 95 Prozent müssen äglich dafür arbeiten, damit 5 Prozent unermesslich profitieren und die Füße hochlegen können. Unser Finanzsystem ist zutiefst ungerecht und asozial, weil nur eine kleine Minderheit davon profitiert.
DorianGrey: Wer hat tatsächlich Schuld an der Krise? Banken, Politiker oder beide?
M.W.: Die Finanzindustrie und die Politik, welche die Märkte dereguliert haben, tragen die Schuld an der Krise.
M.F.: Beide haben dies mitzuverantworten und geben sich dabei die Hand. Die Politik ist in einer enormen Abhängigkeit von der Finanzindustrie und steht bei dem größten Raubzug der Geschichte sozusagen Schmiere.
DorianGrey: Ihr schreibt, dass die deutsche Finanzkrise bereits 1998 beginnt. Wie ist das gemeint?
M.W.: 1998 haben die Landesbanken begonnen Zweckgesellschaften in Steuerparadiesen zu gründen. Die Landesbanken träumten vom großen Geld und dem neuen Dreh, unschöne Altlasten wegzuzaubern. Dies ist möglich aufgrund der schwachen Bilanzregeln des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB). Die Zweckgesellschaften arbeiten wie hundertprozentig beherrschte Tochtergesellschaften. Sie sind offiziell Eigentum eines Treuhänders oder eines Trusts – ein juristischer Kniff. Laut HGB müssen sie nicht mehr als Geschäfte von Tochterfirmen bilanziert werden. Die Banken bezeichnen sich frecherweise als Sponsor oder Originator der Conduits. Nichtsdestotrotz werden die Geschäfte oftmals komplett in den Büros der deutschen Banken betrieben. In den Jahresabschlüssen wird verheimlicht, dass die Banken tatsächlich über ein komplexes Geflecht von verbindlichen Verträgen für alle Verluste der Conduits haften. Die Zweckgesellschaften sind in der Bilanz der Landesbank nicht ersichtli ch. Dadurch kann die Landesbank Eigenkapital sparen. Für die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) besteht keinerlei Möglichkeit, die Machenschaften der Landesbanken zu überprüfen, da ihr der direkte Zugriff auf diese Schattenbanken – seien sie in Delaware, Dublin, auf den Cayman Islands, in Luxemburg oder auf Jersey – fehlt.
DorianGrey: Kann der Bürger den Banken und ihrer Geschäftspolitik trauen?
M.W.: Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Geschäftsbanken deponieren ihr Geld lieber zu einem Minizins bei der EZB als es sich gegenseitig zu verleihen, weil sie sich untereinander nicht mehr trauen. Ich denke das beantwortet die Frage.
M.F.: Die letzten Jahre zeigen leider offensichtlich nein. Das Problem ist, dass die Branche sich vom Pfad der Tugend und ihrer Kernkompetenz schon lange verabschiedet hat. Wichtig ist der Profit, shareholder value und Bonis.
DorianGrey: Ihr schreibt, dass die Bankenrettung über den "Sonderfonds Finanzmarktstabilsierung (SoFFin)" das Ende der Demokratie bedeutet. Wie meint ihr das?
M.F.: Der Soffin ist autark, anonym und hat völlige Immunität. Da werden Steuergelder dem Soffin zugewiesen aber kein Bürger, kein Politiker darf Einblick haben. Das ist die perfekte Implementierung einer Finanzdiktatur.
M.W.: Weil der SoFFin Steuergelder und Bürgschaften an private Unternehmen (Banken) verteilt hat. Aus den selbstbewussten Volksvertretern sind zahnlose Pseudo-Parlamentarier, die ihre angestammten Rechte als Abgeordnete an der Garderobe abgeben mussten geworden. Eigentlich soll der parlamentarische Ausschuss die milliardenschwere Bankenrettung unter die Lupe nehmen und kontrollieren. Das Problem dabei: Der Ausschuss ist ein reines Informationsgremium und hat keinerlei Entscheidungsbefugnis. An wen das Geld vergeben wird und unter welchen Bedingungen, das entscheidet allein der sogenannte „Sonderfonds Fin anzmarktstabilisierung"(SoFF in) und damit die Regierung. Somit sind den Abgeordneten des Haushaltsausschusses damit in der parlamentarischen Kontrolle der entscheidenden Hebel beraubt. Der Skandal ist, das die Parlamentarier noch nicht einmal Einsicht in die Bücher der Banken nehmen durften, um zu prüfen, wie es tatsächlich um die Institute steht, die mit den Steuermilliarden gestützt werden. Und schlimmer noch: Über die Fakten, die der Politiker erfährt, darf er mit niemandem reden, nicht einmal mit seinen Fraktionskollegen. Alles, was die Regierung zur Bankenrettung preisgibt, ist streng geheim. Den neun Parlamentariern in diesem Gremium drohen sogar Gefängnisstrafen. Obwohl es um Milliarden an Steuergeldern geht. Insgesamt werden so Milliarden an Euro an direkten Hilfen und Bürgschaften vergeben. Im Bundestag wird jedes Jahr ausgiebig über die Verwendung einzelner Millionenbeträge gestritten. Bei den Milliarden für die Banken dagegen haben die Parlamentarier nicht nur nichts zu sagen – sie werden nicht mal informiert.
DorianGrey: Verschwörungstheorie oder Fakt: Beherrscht die Hochfinanz tatsächlich die Politik? Und wenn ja, wie macht sie das, wie funktioniert ihre Lobbyarbeit, werden Entscheidungsträger im wahrsten Sinne des Wortes "gekauft"?
M.W.: Wenn ich die Entscheidungen der Politik und der EZB und der FED etc. betrachte sehe ich viele Maßnahmen die nicht dem Großteil der Menschen, sondern der Finanzindustrie dienen. Geld regiert die Welt – und wer besitzt das Geld? Die mächtigste Lobby der Welt ist zweifelsohne die Bankenlobby – ihr Einfluss sollte nicht unterschätzt werden. Wer explizit gekauft wurde kann ich nicht beurteilen.
M.F.: Das ist keine Verschwörung. Was früher als Verschwörung galt ist nun leider bittere Realität. Man muss sich nur die Emails des ehemaligen Deutschland Chefs von Morgan Stanley Dirk Notheis an den ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Stefan Mappus ansehen. Da wird ganz klar, wer hier das sagen hat und wer wen regiert. Die Lobby der Finanzbranche ist die mächtigste der Welt. Die können alles erreichen oder stoppen. Die Politik ist sozusagen im Schwitzkasten der Finanzindustrie. Ob Politiker gekauft werden wissen wir nicht aber das eine Drehtür zwischen der Politik und Finanzwirtschaft ist wissen wir alle. Schauen Sie nur mal wo ein Herr Riester jetzt im Aufsichtsrat sitzt oder mit wem Herr Rürup eine Firma gegründet hat. Das hat alles auf gut schwäbisch ein enormes „Gschmäckle".
DorianGrey: Haben irgendwelche Politiker auf euer Buch reagiert?
M.W.: Nein, bis heute hatten wir noch keine Reaktion.
Marc Friedrich und Matthias Weik sind studierte Ökonomen mit praktischer Berufserfahrung im Bereich Venture Capital/Investment. Sie befassen sich bereits seit vielen Jahren an internationalen Standorten mit der globalen Wirtschaft und ihren Finanzmärkten. Gemeinsam haben sie bereits über 150 Fachvorträge an Volkshochschulen, Universitäten, Hochschulen und in Unternehmen gehalten. Ihr Buch „Der größte Raubzug der Geschichte. Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden" (382 Seiten, 19,90 Euro) erscheint im Tectum-Verlag.
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DorianGrey: Wie sieht ganz konkret der "Größte Raubzug der Geschichte" aus?
M.F.: Es werden ständig Gesetze und Verträge gebrochen um die Verursacher der Krise, die Finanzindustrie, auf Kosten der Bürger und Steuerzahler am Leben zu erhalten. Rein mathematisch wird das System scheitern und die Leittragenden werden 95 Prozent der Menschen sein – weltweit! Momentan sieht es danach aus, dass wir die feindliche Übernahme der Finanzindustrie erleben. Es werden immer mehr wichtige Machtpositionen mit ehemaligen Bankern besetzt und es wird alles unternommen um der Branche Luft und Zeit zu verschaffen – auf Kosten der Allgemeinheit.
DorianGrey: Wie sieht die "Umverteilung von den Fleißigen zu den Reichen" aus, von der ihr schreibt?
M.W.: Von unserem Finanzsystem profitieren diejenigen deren Einnahmen aus leistungslosem Einkommen die Zinsausgaben übersteigen – dies ist nur ein sehr geringer Prozentsatz der Bevölkerung. Wir bezahlen tagtäglich Zinsen, da der Staat, die Banken und ein Großteil der Unternehmen und der Bevölkerung verschuldet sind.
M.F.: Wir erleben eine historisch spannende Zeit. Momentan findet ein massiver Vermögenstransfer von unten nach oben statt. Fakt ist, dass die eigentlichen Verursacher der Krise auch die Gewinner der Krise sind – und zwar auf Kosten der Bevölkerung. Die Staaten, und damit wir alle, haben sich massiv verschuldet um die Verursacher zu retten und das Finanzsystem kurzfristig vom Abgrund weg zu ziehen. Für all das kommen wir auf. Es werden Steuern erhöht, die Inflation wird steigen und auch sonstige finanzielle Repressionen werden auf uns zukommen von denen wir momentan nicht mal zu träumen wagen.
DorianGrey: Ist das das "perfekte" Verbrechen: die Bereicherung Weniger auf Kosten der Allgemeinheit?
M.F.: Ja, genau! 95 Prozent müssen äglich dafür arbeiten, damit 5 Prozent unermesslich profitieren und die Füße hochlegen können. Unser Finanzsystem ist zutiefst ungerecht und asozial, weil nur eine kleine Minderheit davon profitiert.
DorianGrey: Wer hat tatsächlich Schuld an der Krise? Banken, Politiker oder beide?
M.W.: Die Finanzindustrie und die Politik, welche die Märkte dereguliert haben, tragen die Schuld an der Krise.
M.F.: Beide haben dies mitzuverantworten und geben sich dabei die Hand. Die Politik ist in einer enormen Abhängigkeit von der Finanzindustrie und steht bei dem größten Raubzug der Geschichte sozusagen Schmiere.
DorianGrey: Ihr schreibt, dass die deutsche Finanzkrise bereits 1998 beginnt. Wie ist das gemeint?
M.W.: 1998 haben die Landesbanken begonnen Zweckgesellschaften in Steuerparadiesen zu gründen. Die Landesbanken träumten vom großen Geld und dem neuen Dreh, unschöne Altlasten wegzuzaubern. Dies ist möglich aufgrund der schwachen Bilanzregeln des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB). Die Zweckgesellschaften arbeiten wie hundertprozentig beherrschte Tochtergesellschaften. Sie sind offiziell Eigentum eines Treuhänders oder eines Trusts – ein juristischer Kniff. Laut HGB müssen sie nicht mehr als Geschäfte von Tochterfirmen bilanziert werden. Die Banken bezeichnen sich frecherweise als Sponsor oder Originator der Conduits. Nichtsdestotrotz werden die Geschäfte oftmals komplett in den Büros der deutschen Banken betrieben. In den Jahresabschlüssen wird verheimlicht, dass die Banken tatsächlich über ein komplexes Geflecht von verbindlichen Verträgen für alle Verluste der Conduits haften. Die Zweckgesellschaften sind in der Bilanz der Landesbank nicht ersichtli ch. Dadurch kann die Landesbank Eigenkapital sparen. Für die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) besteht keinerlei Möglichkeit, die Machenschaften der Landesbanken zu überprüfen, da ihr der direkte Zugriff auf diese Schattenbanken – seien sie in Delaware, Dublin, auf den Cayman Islands, in Luxemburg oder auf Jersey – fehlt.
DorianGrey: Kann der Bürger den Banken und ihrer Geschäftspolitik trauen?
M.W.: Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Geschäftsbanken deponieren ihr Geld lieber zu einem Minizins bei der EZB als es sich gegenseitig zu verleihen, weil sie sich untereinander nicht mehr trauen. Ich denke das beantwortet die Frage.
M.F.: Die letzten Jahre zeigen leider offensichtlich nein. Das Problem ist, dass die Branche sich vom Pfad der Tugend und ihrer Kernkompetenz schon lange verabschiedet hat. Wichtig ist der Profit, shareholder value und Bonis.
DorianGrey: Ihr schreibt, dass die Bankenrettung über den "Sonderfonds Finanzmarktstabilsierung (SoFFin)" das Ende der Demokratie bedeutet. Wie meint ihr das?
M.F.: Der Soffin ist autark, anonym und hat völlige Immunität. Da werden Steuergelder dem Soffin zugewiesen aber kein Bürger, kein Politiker darf Einblick haben. Das ist die perfekte Implementierung einer Finanzdiktatur.
M.W.: Weil der SoFFin Steuergelder und Bürgschaften an private Unternehmen (Banken) verteilt hat. Aus den selbstbewussten Volksvertretern sind zahnlose Pseudo-Parlamentarier, die ihre angestammten Rechte als Abgeordnete an der Garderobe abgeben mussten geworden. Eigentlich soll der parlamentarische Ausschuss die milliardenschwere Bankenrettung unter die Lupe nehmen und kontrollieren. Das Problem dabei: Der Ausschuss ist ein reines Informationsgremium und hat keinerlei Entscheidungsbefugnis. An wen das Geld vergeben wird und unter welchen Bedingungen, das entscheidet allein der sogenannte „Sonderfonds Fin anzmarktstabilisierung"(SoFF in) und damit die Regierung. Somit sind den Abgeordneten des Haushaltsausschusses damit in der parlamentarischen Kontrolle der entscheidenden Hebel beraubt. Der Skandal ist, das die Parlamentarier noch nicht einmal Einsicht in die Bücher der Banken nehmen durften, um zu prüfen, wie es tatsächlich um die Institute steht, die mit den Steuermilliarden gestützt werden. Und schlimmer noch: Über die Fakten, die der Politiker erfährt, darf er mit niemandem reden, nicht einmal mit seinen Fraktionskollegen. Alles, was die Regierung zur Bankenrettung preisgibt, ist streng geheim. Den neun Parlamentariern in diesem Gremium drohen sogar Gefängnisstrafen. Obwohl es um Milliarden an Steuergeldern geht. Insgesamt werden so Milliarden an Euro an direkten Hilfen und Bürgschaften vergeben. Im Bundestag wird jedes Jahr ausgiebig über die Verwendung einzelner Millionenbeträge gestritten. Bei den Milliarden für die Banken dagegen haben die Parlamentarier nicht nur nichts zu sagen – sie werden nicht mal informiert.
DorianGrey: Verschwörungstheorie oder Fakt: Beherrscht die Hochfinanz tatsächlich die Politik? Und wenn ja, wie macht sie das, wie funktioniert ihre Lobbyarbeit, werden Entscheidungsträger im wahrsten Sinne des Wortes "gekauft"?
M.W.: Wenn ich die Entscheidungen der Politik und der EZB und der FED etc. betrachte sehe ich viele Maßnahmen die nicht dem Großteil der Menschen, sondern der Finanzindustrie dienen. Geld regiert die Welt – und wer besitzt das Geld? Die mächtigste Lobby der Welt ist zweifelsohne die Bankenlobby – ihr Einfluss sollte nicht unterschätzt werden. Wer explizit gekauft wurde kann ich nicht beurteilen.
M.F.: Das ist keine Verschwörung. Was früher als Verschwörung galt ist nun leider bittere Realität. Man muss sich nur die Emails des ehemaligen Deutschland Chefs von Morgan Stanley Dirk Notheis an den ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Stefan Mappus ansehen. Da wird ganz klar, wer hier das sagen hat und wer wen regiert. Die Lobby der Finanzbranche ist die mächtigste der Welt. Die können alles erreichen oder stoppen. Die Politik ist sozusagen im Schwitzkasten der Finanzindustrie. Ob Politiker gekauft werden wissen wir nicht aber das eine Drehtür zwischen der Politik und Finanzwirtschaft ist wissen wir alle. Schauen Sie nur mal wo ein Herr Riester jetzt im Aufsichtsrat sitzt oder mit wem Herr Rürup eine Firma gegründet hat. Das hat alles auf gut schwäbisch ein enormes „Gschmäckle".
DorianGrey: Haben irgendwelche Politiker auf euer Buch reagiert?
M.W.: Nein, bis heute hatten wir noch keine Reaktion.
Marc Friedrich und Matthias Weik sind studierte Ökonomen mit praktischer Berufserfahrung im Bereich Venture Capital/Investment. Sie befassen sich bereits seit vielen Jahren an internationalen Standorten mit der globalen Wirtschaft und ihren Finanzmärkten. Gemeinsam haben sie bereits über 150 Fachvorträge an Volkshochschulen, Universitäten, Hochschulen und in Unternehmen gehalten. Ihr Buch „Der größte Raubzug der Geschichte. Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden" (382 Seiten, 19,90 Euro) erscheint im Tectum-Verlag.
ΠΗΓΗ
Πηγή: http://www.ramnousia.com/
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